Marktplatz mit Brunnen und Schutzpatron „St. Wippertus“
Kirche St. Wipperti, Grabmonumente der Herren v. Werthern (1850)
Die St. Wippertikirche, auch Wippertuskirche genannt, wurde vor 1404, etwa in der Zeit als Kölleda die Stadtrechte verliehen bekommen hat, als Stadtkirche erbaut. Sie ist ein ursprünglich gotisches Bauwerk. Die Inschrift über der Kirchtür, die dem Marktplatz zugewandt ist, benennt die Einweihung im Jahre 1496. Die Jahreszahl 1542 über der alten Sakristeitür hält den Wiederaufbau der Kirche, nachdem sie 1538 abgebrannt war, und die Einführung der Reformation fest.
Das Amtshaus war bis zur Reformation Viktarienhaus, ging 1540 in bürgerlichen Besitz über. 1621 ging es an Graf von Werthern. 1698 fällt das Gebäude dem Brand zum Opfer und wurde 1699 wieder aufgebaut. Es wurde zum Sitz des Patrimonalgerichts. 1795 brannte es erneut ab und wurde wieder aufgebaut.
ehemaliges Buchdruckerhaus mit historischer Ofenplattensammlung
Durch Rittergutspächter Koch wurde das Gebäude 1797 als Bürgerhaus erbaut. Es hatte verschiedene Besitzer. Von 1866 bis 1875 bewohnte Dichter und Notar Albert Träger die 1. Etage.
1904 ging es in den Besitz der Familie Böhme über und wurde zur Druckerei umgebaut. Kurz vor seinem Tod 1977 schenkte Theodor Böhme es der Stadt Kölleda. Bis 1990 wurde es als Archiv genutzt und 1994 als Heimatmuseum eröffnet.
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(ehemalige alte Schule)
Die Alte Schule
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1266 baute man an Stelle der zu klein gewordenen Peter-Paul-Kirche eine neue Klosterkirche, die dem Täufer Johannes geweiht wurde. In der Nordwand des Chorraumes der einfach gebauten Kirche befindet sich ein Bogen, in dem der Sitzplatz der Nonnen war. Etwa um 1462 bekam die Kirche einen freistehenden Turm, welcher südlich der Kirche stand. Den heutigen Turm erbaute man im Jahre 1825. Ein Grabdenkmal wurde 1393 der Helene, Gräfin von Beichlingen, und ihren beiden Kindern gewidmet.
Backleber Tor von 1553 mit Dauerausstellung des Förderkreis für Heimatgeschichte Kölleda e.V.
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Im altehrwürdigen „Backleber Tor“ hat der Förderkreis für Heimatgeschichte Kölleda e.V. ein Domizil für seinen Ausstellungszyklus „Gegen das Vergessen“ gefunden.
In der aktuellen Exposition lässt der Förderkreis auf über 400 Fotos die Geschichte des einstigen Fliegerhorstes und Luftzeugamtes Kölleda wieder lebendig werden. Dabei haben die Initiatoren den Versuch unternommen, eine chronologische Abfolge einzuhalten. Die Dokumentation beginnt mit dem Beschluss zur Errichtung des Luftzeugamtes und führt weiter über die Bauphase, den Einzug der Truppen am 01. Dezember 1936, bis hin zu den schweren Luftangriffen im Jahr 1944 und der Demontage in den Jahren 1946/47.
Neben diversen originalen Flugzeugteilen, Werkzeug- und Ersatzteilkisten, sowie Fundstücken vom Flugplatzgelände, erwartet den interessierten Besucher u.a. auch ein detailliertes Modell der Flugplatzanlagen, wie sie 1944 existierten.
Informationen zu den Öffnungszeiten der Dauerausstellung „Gegen das Vergessen“ und der Arbeit des Vereins, erhalten Sie unter www.luftzeugamt-koelleda.de
1266 befand sich hier die Propstei des Klosters
1566 bei Verweltlichung des Klosters ging es in Besitz der Stadt
1641 durch Krieg und Plünderung zerstört
1662 an Hans von Werthern verkauft, in Wertherschen Besitz bis 1945
Die Klosterscheune wird wahrscheinlich so genannt, weil sie sich auf dem früheren Klostergebäude befindet. Das Gebäude wurde nach einem Brand 1875 neu aufgebaut. Die Figur ließ der Besitzer Michael Kirchner durch den Bildhauer Fritz Sander auf die Scheune setzen, sie soll vom Friedhof Großneuhausen stammen und die vor der Hochzeit verstorbene Braut eines Verwalters darstellen.
(ehemaliges Wannenbad)
Das Stadtbad
1913 wurde das Gebäude über die Stiftung von Otto Feistkorn als Wannenbad und Wäscherei erbaut, später erfolgte die Nutzung als Wohnraum.
Seit 1992 sind Stadtarchiv und Bibliothek darin untergebracht.
(ehemaliges Kinderheim)
Das Kinderheim
1911 wurde es als Stiftung der Brüder Karl und Fritz Feistkorn erbaut, die in Kölleda geboren wurden und hier ihre Kindheit verbrachten. Das Heim diente als Kinderbewahranstalt. Es ist heute noch ein Kindergarten.
(ehemaliges Kreishaus)
Das Kreishaus
1879 wurde es an Stelle der von Wertherschen Wohn- und Stallgebäude errichtet. Als das Kreishaus erbaut wurde, erfolgte eine spätere Nutzung als Sparkasse und Schule.
Heute befindet sich in dem Gebäude die Wippertus-Grundschule.
Die alte Wache soll als einziges Haus den großen Stadtbrand 1698 überstanden haben. Sie wurde als Garküche vom Ratskellerwirt genutzt. 1701 erwirbt sie die Stadt und richtet die Ratswaage ein.
1792 – 1835 diente es als Wach- und Arrestlokal der Husaren. Danach bot es den Nachtwächtern Unterschlupf.
Später war sie Kohlenstall, Freibank-Verkaufslokal und Stadtarchiv.
Heute wird die Alte Wache als Bürgerbüro genutzt.
Der Brunnen stammt aus dem Jahr 1584. Er trägt das einzige Wigbert-Denkmal Deutschlands. Das Wasser kommt aus einer Quelle in der Backleber Flur. Die gelegte Leitung ist die älteste Wasserleitung Kölledas. Früher wurde das Wasser zum Bierbrauen benötigt. Heute ist der Brunnen ein Wahrzeichen unserer Stadt.